Blogartikelreihe: Vom Haustraum zum Traumhaus – Teil 3

Rohbau

Guten Tag!

Mein Name ist Jens Uhlmann, ich arbeite als Baufinanzierungsspezialist in der Filiale Jork der Volksbank Stade-Cuxhaven.

Nun haben wir in den ersten beiden Abschnitten dieser insgesamt fünfteiligen Blogartikelserie „Vom Haustraum zum Traumhaus“ bereits die spannende Entschlussphase und auch schon den umfassenden Planungsabschnitt – inklusive der zu berücksichtigenden Aspekte – erfolgreich hinter uns gebracht. Der heutige Beitrag soll nun die Phase näher beleuchten, in der Ihre Träume und Vorstellungen zum ersten Mal grobe, aber immerhin schon greifbare, Gestalt annehmen:

Rohbau

Während des Rohbaus werden das Fundament, der optionale Keller, die Bodenplatte, Wände und Decken sowie die komplette Dachkonstruktion fertiggestellt. Der Rohbau wird auch als Bauhauptgewerk bezeichnet, dieser Begriff trifft meiner Meinung nach den Zustand noch etwas besser – da bereits die äußere Form erkennbar, das Gebäude aber noch nicht endgültig nutzbar ist. Wie schnell der Rohbau vonstatten geht, hängt sowohl von der grundsätzlichen Bauweise als auch der Effektivität der Koordination der einzelnen Handwerker ab. Etliche Kompletthaus-Anbieter arbeiten mit Fertigbauteilen, die einerseits sehr schnell zusammengefügt und später mit standardisierten Elementen weiter ausgestattet werden können – andererseits Ihnen aber nur eine beschränkten Gestaltungsspielraum einräumen. Besonders flexibel und individuell lässt sich hingegen traditionell Stein auf Stein bauen – für den Rohbau zum Beispiel mit größeren Steinen aus Porenbeton, für die Verkleidung der Fassade mit klassischen Backsteinziegeln. Treppenelemente bestehen üblicherweise aus einem Stück, Decken werden entweder aus Stahlbetonelementen zusammengefügt oder vor Ort um ein diffiziles Gerippe aus Stahldrähten gegossen. Nach dem „Nassbau“ kommen dann die Dachdecker und Klempner zum Zuge, bevor dann im Rahmen des Innenausbaus die Trockenbauarbeiten ausgeführt werden.

Zeitplan

Wie bereits erwähnt, kommt der professionellen Koordination eine sehr wichtige Aufgabe zu. Zeitliche Verzögerungen ziehen fast immer auch finanzielle Mehraufwände nach sich. Wenn der eine Handwerker einen Termin nicht einhalten kann, müssen alle nachfolgenden und im wahrsten Sinne darauf aufbauenden Tätigkeiten komplett neu abgestimmt werden. Das Bauhandwerk kennt verschiedene Saisons, während der kalten Jahreszeit kann entweder überhaupt nicht mehr gearbeitet werden – oder es fällt zusätzliches Schlechtwettergeld an. Damit alles wirklich reibungslos läuft, sollten Sie einen erfahrenen, souveränen und durchsetzungsstarken Bauleiter/Baubegleiter mit an Bord haben. Echte Profis arbeiten von Anfang an mit realistischen Zeitvorgaben und schätzen auch notwendige Pufferzeiten vernünftig ein. Kümmern Sie sich im Vorwege auch unbedingt um eine rechtlich wasserdichte Vereinbarung, damit Sie bei Verzögerungen umgehend wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen können und nicht auf Mehrkosten sitzen bleiben.

Im vierten und bereits vorletzten Teil dieser Blogreihe beschäftigen wir uns dann mit dem Innenausbau – der ebenfalls einige Besonderheiten aufweist, die von Anfang an berücksichtigt werden sollten. Natürlich können Sie auch schon vorher mit speziellen Fragen auf uns zukommen – meine Kolleginnen, Kollegen und ich stehen Ihnen telefonisch, per E-Mail und auch im Rahmen eines persönlichen Termins in einer unserer Filialen gerne zur Verfügung!

Viele Grüße,

Jens Uhlmann
Baufinanzierungsspezialist der Volksbank Stade-Cuxhaven

Jens-Christian Uhlmann Baufinanzierungsspezialist Steinkirchen0 41 42 / 81 18-23jens-christian.uhlmann@vobaeg.de

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