Smart Home – Teil 1, der Technik-Standard

VR-ImmoProjekt

Guten Tag,

ich heiße Jens Uhlmann und arbeite in den Geschäftsstellen Steinkirchen und Jork der Volksbank Stade-Cuxhaven eG als Baufinanzierungsspezialist.

Wir beschäftigen uns Tag für Tag sehr intensiv mit den Bauvorhaben unserer Kunden. Wir erhalten dementsprechend auch immer wieder Anfragen zum Thema „Smart Home“ – wie lässt sich „schlaue“ Haustechnik bestmöglich integrieren, welche Systeme gibt es am Markt, worauf sollte man achten.

Berücksichtigt man schon vom ersten Moment an die breitgefächerten Smart-Home-Möglichkeiten und die dazugehörigen Förderprogramme, lässt sich mittel- und langfristig Energie und Geld einsparen. Außerdem kann das Wohnklima und der Einbruchsschutz erheblich verbessert werden. Die doch etwas komplizierte und facettenreiche Thematik lässt sich aber nicht in einem einzigen Beitrag erläutern. Daher haben wir uns entschlossen, Ihre Fragen im Rahmen einer Mini-Serie zu beantworten und unsere Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben. Im ersten Teil geht es um den Technik-Standard:

KNX/EIB – bereits seit den 90ern bewährter Standard

Denkt man an „Smart Home“, hat man als technisch interessierter Mensch vielleicht Begriffe wie „Amazon Echo Dot“, „Google Home“, „Alexa“ oder „Siri“ im Kopf. Diese können auf Zuruf Musik spielen, Licht an- und ausmachen, Fahrtrouten berechnen oder vom Urlaubsort aus eine Überwachungskamera steuern.

Repräsentatives Beispiel

Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den tatsächlichen und tagesaktuellen Konditionen der Volksbank Stade-Cuxhaven eG und Partnern der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Es handelt sich hier nicht um einen verbindlichen Finanzierungsvorschlag.

Im professionellen Umfeld der Gebäudetechnik und -automation hat sich aber schon vor Jahrzehnten ein ganz eigener Standard etabliert. Im Jahre 1990 kamen Haustechnik-Hersteller wie Siemens, Berker, Gira und Merten zusammen, um sich auf einen gemeinsamen Nenner zu einigen. Dieser sollte den wachsenden Ansprüchen der Bauherren nach Automatisierung nachkommen und gleichzeitig für zukünftige Entwicklungen im Bereich Informations- und Steuertechnik offen bleiben. Erst als „Europäischer Installationsbus“ (EIB) oder kurz „Instabus“ bekannt, wurde dieser Standard dann zum „KNX“ weiterentwickelt, dem ersten offenen Weltstandard für Haus- und Gebäudeautomation. Heute gehören dem Verband „KNX Association“ 495 Mitglieder in 190 Ländern an. Mehr als 8.000 KNX-kompatible Produkte befinden sich mittlerweile auf dem Markt.

KNX – der Schlüssel zum echten Smart Home

KNX erlaubt dank der weltweiten Verbreitung, Häuser jeder Größe und Verwendungsart wirklich „smart“ zu machen. Denn nennenswerte Komfortgewinne, Energie- und Kostenspar-Potentiale erschließen sich erst, wenn wirklich alle Haustechnik-Elemente und -Geräte eines modernen Gebäudes nahtlos und unkompliziert zusammenarbeiten. Es wäre absolut sinnlos, mit einem Standard für die Klima-Regelung zu arbeiten, der sich aber nicht mit den installierten Brandschutzmeldern „verträgt“. Greift aber zum Beispiel die Alarmanlage auch auf die Lichtsteuerung, die Rollläden-Kontrolle und installierte Videokameras zurück, verdoppelt und verdreifacht sich der Einbruchsschutzeffekt.

Soweit zum etablierten Technik-Standard, auf den Sie achten sollten, sobald Sie sich mit dem Gedanken tragen, Ihr neues Zuhause so smart wie möglich auszustatten. Im nächsten Teil wird es dann konkreter. Sie erfahren, welche Komponenten sich alles über KNX steuern und automatisieren lassen. Wenn Sie schon jetzt Fragen haben, stehen meine Kolleginnen, Kollegen und ich Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!     

Viele Grüße,

Jens Uhlmann

Baufinanzierungsspezialist der Volksbank Stade-Cuxhaven

Jens-Christian Uhlmann Baufinanzierungsspezialist Steinkirchen0 41 42 / 81 18-23jens-christian.uhlmann@vobaeg.de Termin direkt online vereinbaren

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